Tipps zur Vorbereitung auf das Zentralabitur in NRW

Lerne mit Abituraufgaben für deine Abiturprüfungen

Effektives Lernen für die Abiturklausuren ist der Wunsch jeden Schülers. Gute Abiturvorbereitungsbücher bieten die Grundlage, um sich konzentriert und effektiv auf die wichtigsten Prüfungen der Schulkarriere vorzubereiten, den Abiklausuren. Abitur-Training-Bücher sind nicht nur verständlich, sondern genau auf die Schwierigkeiten und Erwartungshorizonte der Abiturprüfungen abgestimmt. Sie sind eine äußerst sinnvolle Ergänzung zu den Schulbüchern und Materialien, die die Lehrer im Schulunterricht in NRW zur Verfügung stellen.

Bücher zum Lernen auf das Abi in Nordrhein-Westfalen

Zentralabitur in NRW

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen bietet die Möglichkeit des Erwerbs der Allgemeinen Hochschulreife für Schüler von Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs sowie für Absolventen der staatlichen Externenprüfung an. Das Abitur in NRW ist als Zentralabitur mit einheitlichen Bedingungen, Zugangsvoraussetzungen und Bewertungsmaßstäbe ausgestaltet. Beim Zentralabitur werden Aufgaben und Termine der schriftlichen Prüfungsfächern einheitlich vorgegeben und einheitliche Prüfungsinhalte der geprüften Fächer angewandt. Dadurch folgt das Abitur landesweit einheitlichen Maßstäben, under anderem in der Vergebung der Punkte und Noten, unabhängig vom Schulträger. Die oberste Schulbehörde stellt sicher, dass Sonderregelungen – etwa für Waldorfschulen – die Prüfungsregeln wahren.

Die Prüfungsfächer beim Zentralabitur NRW

Für die Kurswahl in der die letzten vier Schulhalbjahre umfassenden Qualifikationsphase und die Wahl der Prüfungsfächer gibt es einheitliche Vorgaben zu den zu belegenden Kursen und zur Auswahl der Prüfungsfächer. In NRW gibt es eine Kategorisierung der Prüfungsfächer in die Aufgabenfelder sprachlich/literarisch/künstlerisch, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und Mathematik und Naturwissenschaften. Die Fächer Religion und Sport gehören keiner Kategorie an.

Die Kurse und Prüfungsfächer im Einzelnen:

Aufgabenfeld: Unterrichts-/Prüfungsfach:
Sprachlich/literarisch/künstlerisch:
Weitere fakultativ angebotene Fremdsprachen:
Geistes- und Gesellschaftswissenschaften
Mathematik und Naturwissenschaften
Abiturfächer ohne Zuordnung

Fächerwahl und Kombinationsmöglichkeiten

In NRW gibt es für den Zugang zum Zentralabitur verbindliche Vorgaben zur Kursbelegung. Für Weiterbildungskollegs mit Prüfungsberechtigung existieren fachbezogene Sonderregelungen. Ansonsten gelten folgende Pflichtvorgaben:1. Deutsch ist Pflichtfach und muss duchgängig bis zum Abitur belegt werden. 2. Englisch, Französisch und Latein sind landesweit angebotene, belegungsrelevante Fremdsprachen. Alle übrigen Fremdsprachen werden nicht überall angeboten. 3. In vier Kurshalbjahren muss mindestens ein literarisch-künstlerisches Fach belegt werden. 4. In den Jahrgangsstufen 11 und 12 müssen in mindestens zwei Kurshalbjahren die Fächer Geschichte und Sozialwissenschaften belegt werden. 5. Die Fächer Philosophie, Erziehungswissenschaften/Pädagogik, Psychologie und Recht werden nicht flächendeckend angeboten. 6. Mathematik is Pflichtfach und muss bis zum Abitur durchgängig belegt werden. 7. Eine der „klassischen“ Naturwissenschaften Biologie, Chemie oder Physik muss durchgängig belegt werden. 8. Die Fächer Informatik, Ernährungslehre und Technik werden nicht überall angeboten. 9. In zwei Kurshalbjahren der Jahrgangsstufen 11 und 12 müssen Kurse mit dem Inhalt „Religionslehre“, alternativ: „Philosophie“, belegt werden. 10. Sport ist als Pflichtfach durchgängig bis zum Abitur zu belegen.

Der Zugang zum Zentralabitur in NRW

Voraussetzung einer Zulassung zum Zentralabitur in NRW ist die Wahl eines Schwerpunkts im sprachlichen oder naturwissenschaftlichen Bereich. Schüler müssen sich daher für jeweils zwei sprachliche oder naturwissenschaftliche Abitur-Prüfungsfächer entscheiden und mit ihren vier Prüfungsfächern alle drei Aufgabenfelder abdecken. Die vier Kursergebnisse der letzten zwei Schulhalbjahre im gewählten Schwerpunktbereich sind in die Qualifikation einzubringen. Wer einen bestimmten Schwerpunkt wählt, muss immer auch eine schriftliche Abiturleistung im anderen Schwerpunktbereich erbringen.

Aufgaben und Termine der Abiturprüfungen in den Grundkursen und Leistungskursen

Im Abitur sind in drei, zentral geprüften Fächern Klausuren mit einer Bearbeitungszeit von jeweils vier Stunden und fünfzehn Minuten (Leistungskurse) bzw. drei Stunden (Grundkurse) mit landesweit einheitlichen Aufgabenstellungen zu schreien. Beim vierten Prüfungsfach wird die Prüfung durch einen dreiköpfigen Prüfungsausschuss abgenommen, dem auch der jeweilige Fachlehrer angehört, der auch die Aufgaben stellt. Mündliche Prüfungen gibt es auch in schriftlichen Fächern als sogenannte Abweichungsprüfung bei einer Notendifferenz von über 3,75 Punkten zwischen den Fachnoten aus der Qualifikationsphase und den Klausurenergebnissen im Abiturbereich. Daneben ist auf Schülerantrag eine mündliche Prüfung in einem schriftlichen Fach zur Notenverbesserung möglich. Die Prüfungstermine liegen jeweils im Frühjahr eines Jahres, meist im April oder Mai. Die genauen Termine sind auf https://standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur/termine abrufbar.

Bewertungsregeln und Punktesystem

Die Abiturnote (Gesamtqualifikation) im Zentralabitur ergibt sich aus den in der Qualifikationsphase (letzte vier Schulhalbjahre) und den in der Abiturprüfung erzielten, in Punkten ausgedrückten Noten. Für die Ergebnisse der Qualifikationsphase („Block 1“) gilt, dass die in den acht Leistungskursen erzielten Punkte doppelt und die Ergebnisse der 24 bis 26 bzw. 27 bis 32 Pflicht-Grundkurse einfach gewertet werden. In Block 1 müssen für das Zentralabitur mindestens 200 Punkte (von erzielbaren 600) erreicht werden. Mit minimal notwendigen 100 bei erzielbaren 300) Punkten gehen die Ergebnisse der vier Abitur-Prüfungsfächer als „Block 2“ mit jeweils fünffacher Wertung in die Abiturnote ein. Findet in einem schriftlichen Prüfungsfach eine mündliche Nachprüfung (Abweichungsprüfung oder Notenverbesserungsprüfung) statt, gehen die Noten im Verhältnis zwei (Klausurenergebnis) zu eins (mündliche Nachprüfung) in die Notenberechnung ein .Bei der Notenvergabe wird das in NRW praktizierte Punktsystem angewendet, das eine Maximalpunktzahl von 15 (= Note 1 plus) und eine Minimalpunktzahl von 0 (Note ungenügend) vorsieht. Prüfungsergebnisse von 4 Punkten („schwach ausreichend“) und weniger fallen in den defizitären Bereich und werden als „nicht bestanden“ gewertet. Bei einer Punktzahl von 0 („ungenügend“) gilt der betroffene Kurs als nicht belegt und die Abiturleistung als nicht erbracht. Maximal sind in der Addition der Punktzahlen aus beiden Blöcken 900 Punkte erziehbar (Notendurchschnitt 1,0). Zum Bestehen des Abiturs sind minimal 300 Punkte erforderlich, wovon mindestens 200 Punkte aus Block 1 und minimal 100 Punkte aus Block 2 stammen müssen. Die erreichten Punktzahlen aus beiden Blöcken werden nach einer einheitlichen Formel in Abiturnoten umgerechnet, wobei jede Punktezahl einer Note bis auf eine Stelle hinter dem Komma genau zugeordnet ist

Abitur nachholen und andere Wege

In NRW ist der Zugang zum Zentralabitur auch für Realschul- bzw. Hauptschulabsolventen sowie für Bewerber mit mindestens dreijähriger Berufspraxis möglich. Der Weg führt über Weiterbildungskollegs („Zweiter Bildungsweg“), die Vollzeit- und Teilzeitveranstaltungen bieten und teilweise selbst prüfungsberechtigt sind. Wer den Weg über ein nicht prüfungsberechtigtes Kolleg, Online-Abiturkurse, Fernschulveranstaltungen oder modulare Kurse an Volkshochschulen wählt, muss die staatliche Externenprüfung bestehen, die denselben Regeln wie das „klassische“ Abitur folgt.

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