Abi und dann? Möglichkeiten nach dem Abitur

Wer das Abitur oder einen anderen höheren Abschluss in der Tasche hat, dem stehen viele unterschiedliche Möglichkeiten offen. Die Frage ist also: „Abi was nun oder jetzt?“. Die große Auswahl an diversen Alternativen führt dazu, dass man leicht den Überblick verliert: Ist eine Ausbildung oder doch lieber ein Studium der richtige Weg? Wie können eventuelle Wartezeiten sinnvoll überbrückt werden? Ist ein Auslandsjahr besser oder ein Praktikum? Hier haben wir einige Entscheidungshilfen zusammengestellt damit Jugendliche nicht ganz auf sich gestellt sind.Es gibt drei grobe offizielle Richtungen (sowie eine inoffizielle):
  1. Das Studium
  2. Das duale Studium
  3. Eine Ausbildung
  4. Gap Year
In Deutschland ist es üblich, dass sich junge Menschen für einen der drei Wege entscheiden.

1. Die akademische Laufbahn – Das Studium

Abiturienten erfüllen nach einem bestandenen Abitur die nötigen Zulassungsvoraussetzungen für eine akademische Laufbahn, damit ist für viele Schulabgänger die Uni der vorgezeichnete Weg. Die Entscheidung für ein Studium wirft weitere Fragen auf: Wo bekomme ich bei der Studienauswahl Hilfe und welches ist das richtige Fach für mich? Soll ich ein Auslandsstudium anstreben oder ist ein Fernstudium die bessere Wahl für mich? Auf jeden Fall müssen die Bewerbungsfristen beachtet werden. Es gibt zulassungsfreie Studienplätze bei denen das Abitur genügt und Studienplätze mit NC. Da ist der Erwerb an einen bestimmten Notenschnitt beim Abitur gebunden.

Wo bewirbt man sich für einen Studienplatz?

Bei den meisten Unis und Hochschulen erfolgt die Bewerbung online. Zum Teil müssen Unterlagen per Post nachgereicht werden, erst dann erlangt die Bewerbung Gültigkeit ihren endgültigen Abschluss. Bei vielen Hochschulen allerdings reicht die Online-Bewerbung, die Hochschulzugangsberechtigung muss dann als Nachweis erst bei der Immatrikulation vorgelegt werden. Beliebteste Studiengänge sind geschlechtsspezifisch unterteilt. In unserer folgenden Aufstellung können Aspiranten für ein Studium sich orientieren. Fast alle dieser Studiengänge sind deshalb NC beschränkt. Es lohnt sich deshalb bei den Universitäten die Zulassungsbedingungen zu erfragen.

Hier ist unsere Liste gefragter Studiengänge:

Sehr beliebt unter Frauen: Sehr beliebt unter Jungs:

2. Das duale Studium

Das duale Studium ist immer beliebter. Fast jede Fachhochschule bietet das duale Studium an und Berufsberater empfehlen es verstärkt. Was ist das eigentlich? Im dualen Studium verbinden sich die zwei wichtigsten Bildungseinrichtungen Deutschlands – Unternehmen und Hochschulen. Im Name ist es bereits verankert: Das Vorbild der dualen Studiengänge ist die duale Berufsausbildung. Die theoretische Ausbildung an einer Hochschule wird um berufspraktische Phasen in einem Unternehmen ergänzt.

Es gibt verschiedene Formen von dualen Studiengängen:

Die Konzepte der verschiedenen Anbieter von dualen Studiengängen unterscheiden sich an einigen wichtigen Punkten. Hier ist ein Überblick:
a.) Ausbildungsintegriertes duales Studium
Neben der Berufsausbildung erwirbt der Student seinen akademischen Abschluss. Die Berufsausbildung wird in der Regel auf zwei Jahre gekürzt und wird mit der Abschlussprüfung vor der IHK beendet. Es ist also ein Studium mit Lehre!
b.) Kooperatives duales Studium
Bei diesem Studiengang arbeitet der Student neben seinem Studium im Unternehmen. Dabei erwirbt er aber keinen handwerklichen Berufsabschluss. Es handelt sich dabei um einen sehr hohen Praxisanteil von in der Regel 50%.
c.) Berufsintegriertes duales Studium
Berufstätige können hier einen akademischen Abschluss erwerben. Sie besuchen meist dafür Vorlesungen am Wochenende oder Abends unter der Woche. Somit können sie ihren Arbeitsalltag mit dem Vorlesungsbesuch vereinbaren.

3. Eine Ausbildung

Welche Berufsausbildung in Frage kommt, hängt von den Neigungen des Einzelnen zusammen. Auf jeden Fall erfolgt zuerst die Bewerbung um den gewünschten Ausbildungsplatz. Die Dauer einer Ausbildung schwankt je nach dem gewählten Beruf zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Der Abschluss wird in vielen Fällen bei einer Prüfung vor der IHK erworben.

4. Ein Jahr Auszeit (das Gap-Year)

Nicht zuletzt sei die Möglichkeit des Gapyears erwähnt. Dieses Jahr bietet die Möglichkeit sich vom Stress der Schule zu befreien. Tief durchzuatmen und sich über die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten ganz in Ruhe gedanken zu machen. Die Vorteile des Gapyears werden in einem eigenen Blogpost diskutiert.
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